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WSFOOD - Die Standard-Schnittstelle für Maschinen der Food-Industrie

Gütersloh - MODUS Consult - 01.07.10

Auf der IFFA, der Inter­na­tio­na­len Leit­messe der Fleisch­wirt­schaft stellt die MODUS Consult AG gemein­sam mit eini­gen Part­nern das Ergeb­nis der Entwick­lung einer voll­stän­di­gen Anbin­dung aller Maschi­nen und Anla­gen in Fleisch verar­bei­ten­den Unter­neh­men mit einer einheit­li­chen IT-Schnitt­stelle vor.

Begon­nen hat das Projekt vor knapp zwei Jahren mit einem ersten Dialog der vom Fach­ver­band Nahrungs­mit­tel­ma­schi­nen und Verpa­ckungs­ma­schi­nen im Verband des Deut­schen Maschi­nen- und Anla­gen­bau (VDMA) und der Food-Proces­sing Initia­tive e.V. (FPI) initi­iert wurde. Die konso­li­dierte IT-Schnitt­stelle bringt für alle Betei­lig­ten der der Lebens­mit­tel­in­dus­trie erheb­li­che wirt­schaft­li­che Vorteile. Denn je einfa­cher die Inte­gra­tion der jewei­li­gen unab­hän­gi­gen Systeme in die Prozess­kette  ist, umso schnel­ler und leich­ter ist die Prozess­steue­rung, ange­lehnt an „plug and play“. Hier­durch wurde eine win-win-Situa­tion nicht nur für die Projekt­be­tei­lig­ten geschaf­fen.

Inhalt des Schnitt­stel­len-Stan­dards

Die WS-FOOD genannte Lösung defi­niert die physi­ka­li­sche Schnitt­stelle, also Netz­werk und Proto­koll für das Verbin­den von Maschi­nen und Kontroll­ge­rä­ten mit einem Daten­er­fas­sungs­sys­tem sowie die Daten, die durch die Maschi­nen bereit­ge­stellt werden. MODUS Consult ermög­licht die Inte­gra­tion der Daten direkt in das ERP-System. Durch Para­me­trie­rung über eine Gerä­te­be­schrei­bungs­da­tei wird eine Kommu­ni­ka­tion nach dem „Plug and Play“ Prin­zip ermög­licht. Funk­tio­nen zur Auswer­tung der Effi­zi­enz (z. B. OEE) und ein Konzept zur Rück­ver­folg­bar­keit werden aufge­zeigt.

Durch den Einsatz die einheit­li­che Schnitt­stelle ergibt sich für die Unter­neh­men der Lebens­mit­tel­in­dus­trie eine Fülle von Vortei­len, wie z. B.

• Kosten­er­spar­nis durch Verzicht auf indi­vi­du­el­les Engi­nee­ring

• direkte Inte­gra­tion in das ERP-System

• sichere und vergleich­bare Infor­ma­tio­nen

• aussa­ge­kräf­tige Daten­ba­sis (OMAC konform)

• Test­tool zur einfa­chen Schnitt­stel­len­über­prü­fung

Prof. Dr. Achim Stie­bing, , betreute von Hoch­schul­seite OWL feder­füh­rend das Schnitt­stel­len­pro­jekt WS-Food und weiß zu berich­ten: „Während kauf­män­ni­sche Unter­neh­mens­be­rei­che und die Logis­tik im Lebens­mit­tel­be­reich schon seit vielen Jahren in IT-Netz­werke inte­griert sind, finden sich im Herstel­lungs- und auch Verpa­ckungs­be­reich meist nur Insel­lö­sun­gen. Die Bran­che wünscht sich mit dem Ziel einer effi­zi­en­ten und siche­ren Produk­tion gerade für diesen Bereich prozess­über­grei­fende Daten­er­fas­sungs­sys­teme. Durch die Kombi­na­tion von offe­nen Stan­dards mit leis­tungs­fä­hi­gen, der BDE ange­pass­ten proprie­tä­ren Proto­kol­len liegt eine durch­gän­gige Schnitt­stel­len­spe­zi­fi­ka­tion für die Kommu­ni­ka­tion von Maschi­nen­steue­run­gen und BDE-Syste­men vor.“

Die MODUS Consult AG hat von der IT-Seite her ihren nicht uner­heb­li­chen Beitrag geleis­tet und das Know-how aus über 15 Jahren ERP glei­cher­ma­ßen in der Lebens­mit­tel­bran­che und im Maschi­nen­bau einge­bracht.